Skandinavische Schulen gelten als besonders erfolgreich. Ein Film, von dem hier ein Ausschnitt zu sehen ist, zeigt auf, wie sich in Finnland und Schweden in der ganzen Gesellschaft
ein Innovationsklima ausbreitet. Die Autoren sind stolz, dass 70% des
Jahrgangs an die Universität wechselt. Diese Aussage ist aus meiner schweizerischen Sicht nichtssagend. Wie hoch sind die Eintrittshürden der Hochschulen? Wie ist die Berufsbildung in einem Land organisiert? Unser duales System mit rund 80% Berufslehre (nach Sekundar- oder Realschule) und 20% Studium (nach Gymnasium) funktioniert seit Jahren gut und führt zumindest in der Schweiz zu einem wesentlich höhreren Beschäftigungsgrad als etwa in Italien oder Frankreich, wo die Maturitätsquote um ein Mehrfaches höher ist.
Nichts desto trotz lohnt sich der Blick nach Skandinavien (wie auch an jede andere Schule, der etwas besonders gut gelingt). Kann man die Leistungsspitze
stärken und zugleich das allgemeine Niveau heben? Geht das: Lust und
Leistung Hand in Hand?
Schulen in Skandinavien zeigen, es geht. Und es geht in Skandinavien gut. Sie zeigen den
Weg für eine Schule in einer Wissen- und Ideengesellschaft. Wie weit sich die Rezepte aus dem Norden bei uns eins zu eins anwenden lassen und wo sie angepasst werden müssen, diese Diskussion müssen wir selber führen - zum Beispiel in der Kommentarspalte unten; und ausprobieren in unserem Schulzimmer.
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Montag, 10. Dezember 2018
Montag, 27. November 2017
Den Kindern Zeit lassen
Kinder brauchen Zeit zum Lernen. Was sie daran hindert, sind wir mit unseren Förderprogrammen und unseren Lehrplänen, Semesterplänen, Quartalsplänen, Wochenplänen, ... Logisch. Wenn ich meinen Kindern genügend Zeit liesse, dann ... Nur: wie soll ich das tun, mit vorgegebenen Lehrzielen und gerade zwei Lektionen pro Woche?
Nein, so schlimm ist es nicht. In der Tat habe ich ja noch meine eigene Klasse. Und dort balanciere ich immer ein bisschen zwischen den Vorgaben und Zeit lassen. Letzhin haben zwei Knaben zwei meiner didaktisch aufbereiteten Lernspiele miteinander kombiniert und kaum hatte ich ihnen den Rücken zugedreht, angefangen zu spielen. Tagelang. Was wollte ich mehr: Sie taten etwas Vernünftiges, waren leise, konzentriert und ich hatte Zeit für die anderen.
Als ich dann mit einer Woche Verspätung kürzen und erweitern von Brüchen einführen wollte, da konnten sie es schon fast; wir besprachen eigentlich nur noch kurz einige formale Aspekte. Wie das soweit kommen konnte, schrieb der bekannte Pädagoge Célestin Freinet in seinem Bildungs-Gleichnis Adler steigen keine Treppen (zum nachlesen hier oder nacherzählt zum schauen oben).
Nein, so schlimm ist es nicht. In der Tat habe ich ja noch meine eigene Klasse. Und dort balanciere ich immer ein bisschen zwischen den Vorgaben und Zeit lassen. Letzhin haben zwei Knaben zwei meiner didaktisch aufbereiteten Lernspiele miteinander kombiniert und kaum hatte ich ihnen den Rücken zugedreht, angefangen zu spielen. Tagelang. Was wollte ich mehr: Sie taten etwas Vernünftiges, waren leise, konzentriert und ich hatte Zeit für die anderen.
Als ich dann mit einer Woche Verspätung kürzen und erweitern von Brüchen einführen wollte, da konnten sie es schon fast; wir besprachen eigentlich nur noch kurz einige formale Aspekte. Wie das soweit kommen konnte, schrieb der bekannte Pädagoge Célestin Freinet in seinem Bildungs-Gleichnis Adler steigen keine Treppen (zum nachlesen hier oder nacherzählt zum schauen oben).
Montag, 6. März 2017
Entspannung auf dem Eisfeld
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| Aquarell von Ernst Bahn, 1922 Stadtmuseum Münster |
Die Stunden auf dem Eis sind jeweils überraschend entspannt. Die Kinder zeigen sich gegenseitig, was sie können,stössen einander abwechslungsweise auf kleinen Stühlen über das Eis, während andere in der anderen Hälfte miteinander Hockey spielen, zum Beispiel drei gegen einen (der im Club ist).
Ich beobachte, helfe hier mal einem auf die Füsse oder zeige dort einmal einen "Trick". Daneben bleibt viel Zeit, um die Kinder zu beobachten. Wie bewegen sie sich im Raum, wie schnell machen sie Fortschritte, was entdecken sie selber, wer teilt sein Wissen, sein Können? Am Abend setze ich mich dann hin und schreibe eine Note fürs kommende Sommerzeugnis auf. Bei all den Kompetenzen gibt das meistens gute Noten - je nach Kind halt für etwas anderes: von ersten Schritten auf dem Eis, hin bis zu rückwärts gefahrenen Piroutetten...
Montag, 31. Oktober 2016
«Das war jetzt voll cool und ich will nun überhaupt alle, alle Biber-Aufgaben der anderen Stufen auch noch lösen.»
Vor zwei Jahren bin ich eher zufällig auf den Informatik-Biber gestossen - uns habe seither jedes Jahr mit meiner Klasse am Wettbewerb teilgenommen. Wahrlich, ich bin begeistert - meine Schulkinder auch.
Eigentlich geht es beim Informatik-Biber gar nicht um Informatik, sondern ums logische Denken. Er passt gut in den Informatikunterricht (den wir nicht haben). Ich verbuche ihn in der Mathematik und beim Leseverständnis. Der Wettbewerb kann im Laufe der Wettbewerbswoche zu einem frei gewählten (passenden) Zeitpunkt durchgeführt werden. Was es braucht ist einen Computerarbeitsplatz pro Schulkind und eine Anmeldung. Anmelden kann man sich beim Schulhausverantwortlichen - falls es einen solchen nicht gibt, kann man das auch selber werden. Man gibt die Namen der Kinder, das Schuljahr und ein Passwort ein, das ist alles. Die Fragen sind nämlich abgestuft für 3./4., für 5./6., für 7./8. und für 10.-13. Klasse.
Natürlich wollen wir gewinnen, auch wenn die Chancen für die Kinder einer Sonderschule klein sind. Stolz tragen sie jedoch das ausgestellte Diplom mit nach Hause und fleissig üben sie seit den Herbstferien. In der Tat: Auf der Seite http://wettbewerb.informatik-biber.ch stehen die Wettbewerbe seit 2011 zu Übungszwecken zur Verfügung. Ausserdem habe ich von http://informatik-biber.ch/aufgabensammlung/ die Aufgaben ausgedruckt und laminiert. Die so entstandene Biberkartei lösen die Kinder - auch übers Jahr verteilt - mit wasserlöslichen Filzstiften und waschen sie dann wieder sauber. Am Schluss jeder Rechenstunde gut zehn Minuten.
Für mich als Lehrer gibt es quasi nichts vorzubereiten - ausser auf dem Heimweg im Bus die alten Biberaufgaben zu lesen, dass ich dann den Kindern beim Üben bei Bedarf auch helfen kann. Der Begeisterungsfaktor bei den Kindern ist hoch - bei den Eltern ebenso... Ach ja, der diesjährige Biber-Wettbewerb findet nächste Woche statt. Schnellentschlossene können sich noch anmelden.
PS. Der Wettbewerb läuft nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland: http://informatik-biber.de und in Österreich: http://wettbewerb.biber.ocg.at (immer nächste Woche).
Eigentlich geht es beim Informatik-Biber gar nicht um Informatik, sondern ums logische Denken. Er passt gut in den Informatikunterricht (den wir nicht haben). Ich verbuche ihn in der Mathematik und beim Leseverständnis. Der Wettbewerb kann im Laufe der Wettbewerbswoche zu einem frei gewählten (passenden) Zeitpunkt durchgeführt werden. Was es braucht ist einen Computerarbeitsplatz pro Schulkind und eine Anmeldung. Anmelden kann man sich beim Schulhausverantwortlichen - falls es einen solchen nicht gibt, kann man das auch selber werden. Man gibt die Namen der Kinder, das Schuljahr und ein Passwort ein, das ist alles. Die Fragen sind nämlich abgestuft für 3./4., für 5./6., für 7./8. und für 10.-13. Klasse.
Natürlich wollen wir gewinnen, auch wenn die Chancen für die Kinder einer Sonderschule klein sind. Stolz tragen sie jedoch das ausgestellte Diplom mit nach Hause und fleissig üben sie seit den Herbstferien. In der Tat: Auf der Seite http://wettbewerb.informatik-biber.ch stehen die Wettbewerbe seit 2011 zu Übungszwecken zur Verfügung. Ausserdem habe ich von http://informatik-biber.ch/aufgabensammlung/ die Aufgaben ausgedruckt und laminiert. Die so entstandene Biberkartei lösen die Kinder - auch übers Jahr verteilt - mit wasserlöslichen Filzstiften und waschen sie dann wieder sauber. Am Schluss jeder Rechenstunde gut zehn Minuten.
Für mich als Lehrer gibt es quasi nichts vorzubereiten - ausser auf dem Heimweg im Bus die alten Biberaufgaben zu lesen, dass ich dann den Kindern beim Üben bei Bedarf auch helfen kann. Der Begeisterungsfaktor bei den Kindern ist hoch - bei den Eltern ebenso... Ach ja, der diesjährige Biber-Wettbewerb findet nächste Woche statt. Schnellentschlossene können sich noch anmelden.
PS. Der Wettbewerb läuft nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland: http://informatik-biber.de und in Österreich: http://wettbewerb.biber.ocg.at (immer nächste Woche).
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Montag, 20. Juni 2016
Die ideale Klassengröße
Gibt es eine ideale Klassengröße? Die Antwort ist - wen erstaunt es -: es kommt darauf an. Die Klassengröße spielt eine Rolle, aber auch die Klassenzimmer, die Lehrmittel, Klassenassistenten, die Größe der Schule. Vor allem Kinder aus bildungsfernen Familien profitieren mehr in kleinen Klassen. Aber es kommt auch auf uns Lehrer an: Einige von uns unterrichten besser in kleinen Klassen, andere in großen.
Die Antwort könnte etwas lauten: Kleine Klasse oder große Klasse mit Assistenten. Der Beitrag aus Katar mit Beispielen aus Italien und dem Vereinigten Königreich zeigt dies gut auf. Klar ist: Eine 08/15-Schule, die alle Kinder (und Lehrer) über die gleichen Leisten schert, wie es heute als angebliche Chancengleichheit leider oft der Fall ist, ist höchstens eine mittelmäßige Schule.
Nachtrag zur italienischen Schule im Filmbeitrag: Die Lehrerin scheint nicht auf ihren Einsatz in einer Mehrklassenschule vorbereitet worden zu sein. Das lässt sich aus ihren Äußerungen schließen - oder aber Italien hat einen sehr starren Lehrplan. Ich habe selber über mehrere Jahre an solchen Klassen unterrichtet. Dabei gab es enorm viele Synergien, etwa in Geographie, Geschichte, Naturkunde, Muttersprache und den musischen und handwerklichen Fächern. Nur Mathematik und die Fremdsprachen erfordern einen jahrgangsmäßigen Unterricht.
Die Antwort könnte etwas lauten: Kleine Klasse oder große Klasse mit Assistenten. Der Beitrag aus Katar mit Beispielen aus Italien und dem Vereinigten Königreich zeigt dies gut auf. Klar ist: Eine 08/15-Schule, die alle Kinder (und Lehrer) über die gleichen Leisten schert, wie es heute als angebliche Chancengleichheit leider oft der Fall ist, ist höchstens eine mittelmäßige Schule.
Nachtrag zur italienischen Schule im Filmbeitrag: Die Lehrerin scheint nicht auf ihren Einsatz in einer Mehrklassenschule vorbereitet worden zu sein. Das lässt sich aus ihren Äußerungen schließen - oder aber Italien hat einen sehr starren Lehrplan. Ich habe selber über mehrere Jahre an solchen Klassen unterrichtet. Dabei gab es enorm viele Synergien, etwa in Geographie, Geschichte, Naturkunde, Muttersprache und den musischen und handwerklichen Fächern. Nur Mathematik und die Fremdsprachen erfordern einen jahrgangsmäßigen Unterricht.
Montag, 14. März 2016
Erfolg dank individueller Förderung
Noch einmal möchte ich auf den Schulvergleich von vor zwei Wochen zurückkommen. Sosehr ich das Handwerk achte und sosehr ich gesellschaftspolitisch den Wandel lieber bremse (weniger den Wandel als viel mehr das Tempo), sosehr hege ich Zweifel, ob wir nur mit altem Handwerk erfolgreich die Zukunft gestalten können. Deshalb sei hier das Wort Christian Lutz von den Mosaikschulen erteilt.
Montag, 29. Februar 2016
Schule muss begeistern
Mosaikschulen gelten als Schulen der Zukunft. Ein cleveres Konzept für Sekundarschulen mit altersdurchmischtem Lernen fördert die Selbständigkeit der Kinder und bereitet sie optimal auf die Berufsausbildung vor.
Das Fernsehen besuchte für seinen Vergleich eine äusserst klassische Schule aus. Doch der Vergleich zeigt vor allem eines - und Lehrer Hanspeter Amstutz sagt es auch im Beitrag: Gute Schule gelingt dann, wenn sie es schafft, die Kinder zu begeistern.
Und als Nachtrag: Selten sieht man so engagierte Lehrer; logisch, dass sich die Kinder da begeistern lassen. Auch ein Erfolgsfaktor.
Das Fernsehen besuchte für seinen Vergleich eine äusserst klassische Schule aus. Doch der Vergleich zeigt vor allem eines - und Lehrer Hanspeter Amstutz sagt es auch im Beitrag: Gute Schule gelingt dann, wenn sie es schafft, die Kinder zu begeistern.
Und als Nachtrag: Selten sieht man so engagierte Lehrer; logisch, dass sich die Kinder da begeistern lassen. Auch ein Erfolgsfaktor.
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Montag, 5. Oktober 2015
Viele Gedanken zum freien Unterricht
Studenten, die im Unterricht der Grundschule Berg Fidel in Münster hospitiert haben, stellen
Schulleiter Reinhard Stähling Fragen zur Inklusion und zum Freien Unterricht. Dieser steht ihnen während fünf Viertelstunden Rede und Antwort. Man braucht entsprechend etwas Zeit - aber es lohnt sich. Deshalb kommt dieser Beitrag gerade zu Beginn der Herbstferien.
Montag, 4. Mai 2015
Erfrischender Unterricht
Die Freinet Pädagogik ist auf die Entwicklung der Selbstständigkeit der Kinder ausgerichtet. Der französische Pädagoge gilt auch als der Begründer der Schülerzeitungen. In dem kurzen Film zum Schulbeginn nach den Frühlingsferien werden die Grundzüge seiner Pädagogik am Beispiel des Freinet Kinderhauses Görlitz erläutert.
Es kommen die Erzieher und auch viele der kleinen Kinder zu Wort.
Es kommen die Erzieher und auch viele der kleinen Kinder zu Wort.
Montag, 2. März 2015
Frei und doch behütet phantasievoll und anregend lernen
Auch wenn nun bereits die ersten Blumen spriessen, hier noch die versprochenen Bilder aus dem Winterwald.
Quellennachweise: Radio DRS
erster Teil | zweiter Teil | dritter Teil
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| Der Wald fördert die Fantasie: Der Stein, den die Kinder ausgegraben haben, wird zum Kristall. |
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| Gemeinsam etwas aushecken: Gut gehütet und doch frei, lernen die Kinder sich selbst zu beschäftigen. |
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| Gegen kalte Hände helfen im heissen Wasser erwärmte Steine. |
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| Die Kinder machen sich bereit für hohen Besuch. Wo darf der Stadtrat auf dem Waldsofa hinsitzen? |
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| «Du darfst neben mich sitzen.» Der Stadtrat bekommt ein Plätzchen offeriert. |
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| Mit der Flöte ruft die Kindergärtnerin die Kinder zusammen um ein Lied zu singen. |
erster Teil | zweiter Teil | dritter Teil
Montag, 16. Februar 2015
Kinder erfüllen Lehrplan fast von selbst
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| (Bild: Karin Hofer/NZZ) |
Im Wald geht es ohne Sanduhr. Steht auf dem Stundenplan gerade freies Spiel, gibt es dafür kein Spielzeug im klassischen Sinn, sondern Werkzeug, viel Platz, Natur – und mehr Schaukeln als in jedem gewöhnlichen Kindergarten. Die Sitzflächen sind dicke Aststücke, die an Seilen zwischen zwei Bäumen hängen. Rhythisierung ergibt sich nicht durch die Uhr, sondern liegt in der Sache. Jeder Tag ist anders. Das Programm wird mitbestimmt durch das Wetter, die Jahreszeiten, die Pflanzen. Das ist ein Klassenzimmer, das sich stetig verändert. Die Kinder finden in der Natur immer etwas zum Spielen und Lernen. Oft braucht es nur kleine lenkende Eingriffe der Kindergärtnerin und schon spielen die Kinder, was im Lehrplan steht. Als Beispiel nennt Büchi die «mathematische Basiskompetenz», Gegenstände miteinander zu vergleichen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten festzustellen. Das würden die Kinder im Wald beim Spielen und Sortieren von Steinen und Blättern automatisch lernen.
Montag, 22. Dezember 2014
Lehre ist ein Handwerk, das Geduld, Intelligenz und Bescheidenheit erfordert
Nach dem Ersten Weltkrieg, kommt ein neuer Lehrer in ein kleines Dorf in der Provence. Er verändert die Schule Schritt für Schritt... Der bekannte Spielfilm L'École Buissonière nach der Pädagogik Célestin Freinets als kleines Weihnachtsgeschenk:
Naiver und komplett unrealistischer Pfadfinderfilm. So oder ähnlich würden heutige Schulverantwortliche wohl urteilen. Dieser Film, der in manchem an dijenigen Pagnols erinnert, zeigt jedoch deutlich und richtigerweise: Demokratie funktioniert und stellt die einfachen Freuden des Lebens und den Fortschritt der Menschheit innerhalb der Reichweite von allen.
Der Film von Jean-Paul Le Chanois mit Bernard Blier ist ein Gegenmittel gegen Programme und Dogmatismus, aber er ist auch ein Beweis dafür, dass die aktiven Methoden schon lange vor den "Erziehungswissenschaften" erfolgreich waren. Die Lehre ist keine Wissenschaft, es ist ein Handwerk oder eine Kunst, die Geduld, Intelligenz und Bescheidenheit mehr als theoretisches Wissen erfordert. Die besten Köpfe und nicht gut gefüllte Köpfe. Man kann nur hoffen, dass alle, die etwas in der nächsten Reform der Lehrerausbildung zu sagen haben, begeistert sind.
Naiver und komplett unrealistischer Pfadfinderfilm. So oder ähnlich würden heutige Schulverantwortliche wohl urteilen. Dieser Film, der in manchem an dijenigen Pagnols erinnert, zeigt jedoch deutlich und richtigerweise: Demokratie funktioniert und stellt die einfachen Freuden des Lebens und den Fortschritt der Menschheit innerhalb der Reichweite von allen.
Der Film von Jean-Paul Le Chanois mit Bernard Blier ist ein Gegenmittel gegen Programme und Dogmatismus, aber er ist auch ein Beweis dafür, dass die aktiven Methoden schon lange vor den "Erziehungswissenschaften" erfolgreich waren. Die Lehre ist keine Wissenschaft, es ist ein Handwerk oder eine Kunst, die Geduld, Intelligenz und Bescheidenheit mehr als theoretisches Wissen erfordert. Die besten Köpfe und nicht gut gefüllte Köpfe. Man kann nur hoffen, dass alle, die etwas in der nächsten Reform der Lehrerausbildung zu sagen haben, begeistert sind.
Montag, 19. Mai 2014
Offener Unterricht
Offene Lernformen werden fächerübergreifend, klassenübergreifend und jahrgangsübergreifend angewandt. Das Lernspiel aus dem Film finden Sie unter www.innovativelernspiele.at
Montag, 7. April 2014
Grosse und Kleine zusammen
Fünftklässler basteln Kasperlifiguren im Werken und schreiben ein französisches Theaterstücklein. Sie üben es lesen und nehmen es auf Tonband auf, spielen es den Sekundarschülern vor, die schwer beeindruckt sind.
Drittsekler stellen Erstseklern in selbstgestalteten und mit Musik untermalten Szenen Dichter vor, deren Lebens sie in den Wochen zuvor behandelt haben.
Im Schulhaus Chriesiweg gibt es keine ersten, zweiten oder dritten Klassen mehr, sondern nur noch dreiklassige Abteilungen. Nicht ganz soweit ging etwa die Schule Manegg. Dort wurden die Klassen zu zweiklassigen Abteilungen 1./2., 3./4. und 5./6. zusammengefasst. Ähnlich wie im Kindergarten gibt es hier "Grosse" und "Kleine"; jedes zweite Jahr sind die Kinder das eine oder das andere. Mal staunen sie, ordnen sich unter, mal übernehmen sie Verantwortung oder reichen Traditionen weiter. Das fördert die Hilfsbereitschaft und Beziehungen. In der Schultheorie lehnt sich das altersdurchmischte Lernen - früher der Normalfall in vielen Dorfschulen - an Peter Petersens Jenaplan an. Ausserdem ist die natürlichste Lehrnform der Welt.
Andere Ideen für die Schule der Zukunft:
Drittsekler stellen Erstseklern in selbstgestalteten und mit Musik untermalten Szenen Dichter vor, deren Lebens sie in den Wochen zuvor behandelt haben.
Im Schulhaus Chriesiweg gibt es keine ersten, zweiten oder dritten Klassen mehr, sondern nur noch dreiklassige Abteilungen. Nicht ganz soweit ging etwa die Schule Manegg. Dort wurden die Klassen zu zweiklassigen Abteilungen 1./2., 3./4. und 5./6. zusammengefasst. Ähnlich wie im Kindergarten gibt es hier "Grosse" und "Kleine"; jedes zweite Jahr sind die Kinder das eine oder das andere. Mal staunen sie, ordnen sich unter, mal übernehmen sie Verantwortung oder reichen Traditionen weiter. Das fördert die Hilfsbereitschaft und Beziehungen. In der Schultheorie lehnt sich das altersdurchmischte Lernen - früher der Normalfall in vielen Dorfschulen - an Peter Petersens Jenaplan an. Ausserdem ist die natürlichste Lehrnform der Welt.
Andere Ideen für die Schule der Zukunft:
Montag, 20. Januar 2014
Lernen geht anders
Schulen mit altersgemischten, kleinen Klassen sowie individualisierter Unterricht, in dem die Lehrer eine Beziehung zu jedem Kind aufbauen können. So muss eine Schule sein. Das ist das Resultat der Langzeitstudien des Kinderarztes Remo Largo.
Buchbesprechung
Seit 20 Jahren sind die Bücher des ehemaligen Kinderarztes Remo Largo Pflichtlektüre vieler Eltern. "Babyjahre", "Kinderjahre" und "Schülerjahre" wurden über eine Million Mal verkauft und skizzieren die Grundzüge einer Pädagogik, die "Bildung und Erziehung vom Kind her" denkt. Largos Forderungen und Thesen sind nach wie vor aktuell. In "Lernen geht anders" bringt er sie noch einmal kurz und prägnant auf den Punkt.
Im Zentrum sämtlicher Überlegungen Largos steht die kindliche Entwicklung. Sie allein müsse der Orientierungspunkt von Erziehung und Bildung sein und nicht etwa die Wünsche und Ängste von Eltern und Lehrern oder der Zwang von Lehrplänen und Schulsystemen. Folgerichtig legt Largo im ersten Teil seines Buches zunächst dar, wie die kindliche Entwicklung abläuft, und welche Rahmenbedingungen sie braucht.
Eine liebevolle, vertrauensvolle und fürsorgliche Beziehung zu den Eltern oder Bezugspersonen vorausgesetzt, lerne jedes Kind gerne. Seine angeborene Neugierde lasse ihm gar keine andere Wahl und die bevorzugte Methode sei die der Nachahmung. Allerdings entwickelten sich Kinder in unterschiedlichem Tempo und variierten in ihren Entwicklungsstufen bis zu drei Jahren (bei gleichem Alter!).
Für Largo besteht die Kunst der Erziehung zu einem großen Teil darin, das "Kind zu lesen", seine Einzigartigkeit, seine Talente und eben auch seinen jeweiligen Reifegrad zu erkennen. "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht", ist ein Lieblingssatz Largos, mit dem er dafür plädiert, der natürlichen Entwicklung ihren Lauf zu lassen.
Wer, wie fast alle Fünfjährigen, die unglaubliche Leistung etwa des Laufenlernens und des Spracherwerbs vollbracht habe, dem dürfe man ruhig vertrauen, dass er auch weiter lernen wolle und könne - allerdings im eigenen Rhythmus. Der Schulalltag jedoch sieht anders aus: Lesen lernen steht im Alter von sechs Jahren auf dem Lehrplan - ungeachtet dessen, wie weit das einzelne Kind tatsächlich ist. Wenn aber noch die Reife zum Thema fehle, müsse man mit Mühe oder gar Zwang vermitteln, was zu anderer Zeit leicht, zumindest leichter, gelernt werden könne.
Für eine kindgerechte Schule fordert Largo im zweiten Teil des Buches nicht weniger als eine "kleine pädagogische Revolution": Ganztags-Gesamtschulen mit altersgemischten, kleinen (!) Klassen, individualisiertem Unterricht und individualisierten Lernzielen. Vorrangig sei, dass der Lehrer eine Beziehung zu jedem Kind aufbaue. "Beziehung geht vor Erziehung" - diesen Merksatz der Reformpädagogik wiederholt Largo unermüdlich. Dafür müsse man den Lehrern mehr Zeit einräumen, gerne auf Kosten alten Bildungsballastes, denn nicht nur die Lernprozesse müssten überdacht werden, sondern auch der zu vermittelnde Stoff.
Largo verlangt viel, aber er argumentiert aus einer ernst zu nehmenden Position heraus. Seine Forderungen resultieren aus jahrzehntelanger Forschung - in Langzeitstudien hat er über 800 Kinder von der Geburt bis ins Erwachsenenalter verfolgt -, und er versteht sie schlüssig und nachvollziehbar zu entwickeln. Man sollte sie lesen.
Besprochen von Eva Hepper
Buchbesprechung
Seit 20 Jahren sind die Bücher des ehemaligen Kinderarztes Remo Largo Pflichtlektüre vieler Eltern. "Babyjahre", "Kinderjahre" und "Schülerjahre" wurden über eine Million Mal verkauft und skizzieren die Grundzüge einer Pädagogik, die "Bildung und Erziehung vom Kind her" denkt. Largos Forderungen und Thesen sind nach wie vor aktuell. In "Lernen geht anders" bringt er sie noch einmal kurz und prägnant auf den Punkt.
Im Zentrum sämtlicher Überlegungen Largos steht die kindliche Entwicklung. Sie allein müsse der Orientierungspunkt von Erziehung und Bildung sein und nicht etwa die Wünsche und Ängste von Eltern und Lehrern oder der Zwang von Lehrplänen und Schulsystemen. Folgerichtig legt Largo im ersten Teil seines Buches zunächst dar, wie die kindliche Entwicklung abläuft, und welche Rahmenbedingungen sie braucht.
Eine liebevolle, vertrauensvolle und fürsorgliche Beziehung zu den Eltern oder Bezugspersonen vorausgesetzt, lerne jedes Kind gerne. Seine angeborene Neugierde lasse ihm gar keine andere Wahl und die bevorzugte Methode sei die der Nachahmung. Allerdings entwickelten sich Kinder in unterschiedlichem Tempo und variierten in ihren Entwicklungsstufen bis zu drei Jahren (bei gleichem Alter!).
Für Largo besteht die Kunst der Erziehung zu einem großen Teil darin, das "Kind zu lesen", seine Einzigartigkeit, seine Talente und eben auch seinen jeweiligen Reifegrad zu erkennen. "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht", ist ein Lieblingssatz Largos, mit dem er dafür plädiert, der natürlichen Entwicklung ihren Lauf zu lassen.
Wer, wie fast alle Fünfjährigen, die unglaubliche Leistung etwa des Laufenlernens und des Spracherwerbs vollbracht habe, dem dürfe man ruhig vertrauen, dass er auch weiter lernen wolle und könne - allerdings im eigenen Rhythmus. Der Schulalltag jedoch sieht anders aus: Lesen lernen steht im Alter von sechs Jahren auf dem Lehrplan - ungeachtet dessen, wie weit das einzelne Kind tatsächlich ist. Wenn aber noch die Reife zum Thema fehle, müsse man mit Mühe oder gar Zwang vermitteln, was zu anderer Zeit leicht, zumindest leichter, gelernt werden könne.
Für eine kindgerechte Schule fordert Largo im zweiten Teil des Buches nicht weniger als eine "kleine pädagogische Revolution": Ganztags-Gesamtschulen mit altersgemischten, kleinen (!) Klassen, individualisiertem Unterricht und individualisierten Lernzielen. Vorrangig sei, dass der Lehrer eine Beziehung zu jedem Kind aufbaue. "Beziehung geht vor Erziehung" - diesen Merksatz der Reformpädagogik wiederholt Largo unermüdlich. Dafür müsse man den Lehrern mehr Zeit einräumen, gerne auf Kosten alten Bildungsballastes, denn nicht nur die Lernprozesse müssten überdacht werden, sondern auch der zu vermittelnde Stoff.
Largo verlangt viel, aber er argumentiert aus einer ernst zu nehmenden Position heraus. Seine Forderungen resultieren aus jahrzehntelanger Forschung - in Langzeitstudien hat er über 800 Kinder von der Geburt bis ins Erwachsenenalter verfolgt -, und er versteht sie schlüssig und nachvollziehbar zu entwickeln. Man sollte sie lesen.
Besprochen von Eva Hepper
Montag, 13. Januar 2014
Fazit eines radikal neu orientierten Unterrichts
Falko Peschel war der erste, der den Begriff des offenen Unterrichts wissenschaftlich definiert hat. Dabei liess er es jedoch nicht bei Wissenschaft und Forschung bewenden, sondern wandte die Ergebnisse auch eins zu eins in einer mehrklassigen 1./2. Klasse an, welche wiederum Grundlagen für seine Forschungsarbeit lieferte. Am Ende des Schuljahres wird Bilanz gezogen: Manches dauert länger, oft jedoch leisten die Kinder mehr.
Die Serie über den offenen Unterricht mit Falko Peschel zeigt deutlich, dass dieser freie und offene Unterricht den ewigen Teufelskreislauf durchbricht, in dem sich die Schule in vielen Klassenzimmern seit Jahrzehnten befindet. Mit Zeit, Lob, Klarheit, Vertrauen und Respekt gelingt eine neue, moderne Schule, eine Schule, in der das Kind im Mittelpunkt steht.
Hier geht es zu den ersten vier Teilen des Films, die im alten Jahr auf diesem Blog gezeigt worden sind:
Teil 1 des Films
Teil 2 des Films
Teil 3 des Films
Teil 4 des Films
Das Buch zum Film zum nachlesen. Offener Unterricht zum blättern und schmökern.
Falko Peschel: Offener Unterricht. Idee, Realität, Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Hohengehren: Schneider Verlag.
Die Serie über den offenen Unterricht mit Falko Peschel zeigt deutlich, dass dieser freie und offene Unterricht den ewigen Teufelskreislauf durchbricht, in dem sich die Schule in vielen Klassenzimmern seit Jahrzehnten befindet. Mit Zeit, Lob, Klarheit, Vertrauen und Respekt gelingt eine neue, moderne Schule, eine Schule, in der das Kind im Mittelpunkt steht.
Hier geht es zu den ersten vier Teilen des Films, die im alten Jahr auf diesem Blog gezeigt worden sind:
Teil 1 des Films
Teil 2 des Films
Teil 3 des Films
Teil 4 des Films
Das Buch zum Film zum nachlesen. Offener Unterricht zum blättern und schmökern.
Falko Peschel: Offener Unterricht. Idee, Realität, Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Hohengehren: Schneider Verlag.
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Montag, 6. Januar 2014
Mit Planarbeit zur Selbständigkeit
Dies ist weniger ein pädagogischer Beitrag, als ein gesellschaftlicher. So wie sich die Schule wandelt, modernisiert, so tut sie auch gut daran, dies der Gesellschaft, der sie dient auch mitzuteilen. Am besten geht das immer noch in den klassischen Medien wie Regionalzeitung, Lokalradio oder -fernsehen; haben die doch eine wesentlich grössere Reichweite als jedes Schulblättchen.
Die Schule teilt den Unterricht in zwei Arten von Schulstunden ein. In den einen werden neue Inhalte vermittelt; das kann in klassischer Manier geschehen. In den anderen Lektionen üben die Kinder mit einem Tages- oder Wochenplan und vertiefen so die Unterrichtsgegenstände. Der Tages- oder Wochenplan ermöglicht unterschiedliche Tempi oder Schwierigkeitsgrade.
Weiterer Artikel über preisgekrönte Wochenplanarbeit in einer 5. Klasse.
Das Regionalfernesehn aus Jena berichtete über die dortige Friedrich-Schiller-Schule. Dort dienen systematischer Einsatz von Tagesplänen und Wochenplänen im Unterricht dazu, die Kinder zu selbständigem Arbeiten zu erziehen. Das kommt gut an und bei den Eltern sind die Plätze für die Erstklässler sehr begehrt.
Die Schule teilt den Unterricht in zwei Arten von Schulstunden ein. In den einen werden neue Inhalte vermittelt; das kann in klassischer Manier geschehen. In den anderen Lektionen üben die Kinder mit einem Tages- oder Wochenplan und vertiefen so die Unterrichtsgegenstände. Der Tages- oder Wochenplan ermöglicht unterschiedliche Tempi oder Schwierigkeitsgrade.
Weiterer Artikel über preisgekrönte Wochenplanarbeit in einer 5. Klasse.
Montag, 23. Dezember 2013
Erfolgreich lernen in der Schule
Der weltweit bekannte Neurowissenschaftler Prof. Dr. Manfred Spitzer hält einem viel beachteten Vortrag über die Biologie des Lernens: Wie lernen Kinder? Wann ist welche Förderung am sinnvollsten? Die aktuelle Gehirnforschung gibt darauf neue, verblüffende Antworten und Spitzer erklärt diese neurowissenschaftlichen Abläufe einfach und anschaulich. So zeigt er, wie man das Lernen in den verschiedenen Entwicklungsphasen fördern kann.
Als Weihnachtsgeschenk ein Vortrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Leiter der Psychiatrischen Uniklinik Ulm und Gründer des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen.
Als Weihnachtsgeschenk ein Vortrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Leiter der Psychiatrischen Uniklinik Ulm und Gründer des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen.
Montag, 16. Dezember 2013
Kinder wollen Leistungen erbringen
In modernen Schulen sind die Kinder in Sachen Sozialkompetenz viel weiter als Gleichaltrige in traditionellen Schulen. Manchmal gibt es Befürchtungen, das Kinder im offenen Unterricht weniger hohe schulischen Leistungen erreichen. Dies ist jedoch unbegründet. Untersuchungen in Frankreich [1] haben gezeigt, dass Kinder aus reformpädagogischen Schulen in weiterführenden Schulen bei den Leistungen durchwegs in der vorderen Hälfte angesiedelt waren.
In der Klasse befinden sich Kinder mit verschieden ausgeprägtem sozialen Gefühl. Wenn es darum geht, Probleme zu lösen führt dies in der Regel zum nötigen Korrektiv.
Freier Unterricht in der Grundschule, Teil 1
Freier Unterricht in der Grundschule, Teil 2
Freier Unterricht in der Grundschule, Teil 3
[1] Laun, Roland: Freinet - 50 Jahre danach
Das Buch zum Film zum nachlesen. Offener Unterricht zum blättern und schmökern.
Falko Peschel: Offener Unterricht. Idee, Realität, Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Hohengehren: Schneider Verlag.
In der Klasse befinden sich Kinder mit verschieden ausgeprägtem sozialen Gefühl. Wenn es darum geht, Probleme zu lösen führt dies in der Regel zum nötigen Korrektiv.
Freier Unterricht in der Grundschule, Teil 1
Freier Unterricht in der Grundschule, Teil 2
Freier Unterricht in der Grundschule, Teil 3
[1] Laun, Roland: Freinet - 50 Jahre danach
Das Buch zum Film zum nachlesen. Offener Unterricht zum blättern und schmökern.
Falko Peschel: Offener Unterricht. Idee, Realität, Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Hohengehren: Schneider Verlag.
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Montag, 9. Dezember 2013
Kinder lernen vernünftig
Kinder lernen besser, wenn sie selber entscheiden können, wann sie was arbeiten können. Üblicherweise sind Kinder grundsätzlich motiviert. Sie wollen lernen, sie wollen können, sie wollen vorlesen, sie wollen arbeiten. Wie gelingt es, alles in einem Klassenzimmer unter einen Hut zu bringen?
Ich lerne, was ich will; Teil 1
Ich lerne, was ich will; Teil 2
Das Buch zum Film zum nachlesen. Offener Unterricht zum blättern und schmökern.
Falko Peschel: Offener Unterricht. Idee, Realität, Perspektive und ein praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Hohengehren: Schneider Verlag.
Ich lerne, was ich will; Teil 1
Ich lerne, was ich will; Teil 2
Das Buch zum Film zum nachlesen. Offener Unterricht zum blättern und schmökern.
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