Montag, 20. Mai 2019

Educanet2 ist tot, es lebe Educanet3

Seit 18 Jahren gibt es Educanet, die Lernplattform der Schweizer Schulen. In der Zwischenzeit ist sie etwas in die Jahre gekommen. Aufgefrischt wird sie nicht mehr, sondern Ende 2020 eingestellt. Dann ist Schluss mit Chat und E-Mail in geschütztem Rahmen, Klassenhomepages, Adressbüchern, Courselets, Lernplänen, Lernerfolgskontrollen, Lerntagebüchern u.v.a.m. Viele Schulen setzen nun auf Office 365. Doch es gibt Alternativen.

DiePalette an digitalen Arbeits-, Lern- und Kommunikationsplattformen ist breit. Doch wo werden die Daten gelagert? In der Schweiz? Werden die Daten ausgewertet? Wie steht es mit dem Datenschutz? Im letzten Dezember wurde bekannt, dass sogenannte Diagnosedaten aus Office 365 an Microsoft fliessen. Wollen wir das? Dürfen wir das zulassen? Mit der seit letztem Monat verfügbaren Version Office 365 ProPlus lässt sich dies einschränken. Reicht das? Neben Microsoft (Office 365) ist auch Google gross im Geschäft mit den Schulen; GoogleClassroom ist die bekannteste Lernumgebung der Welt. Beide Firmen verdienen viel Geld mit der Auswertung von persönlichen Daten und deren Weiterverwendung in der Werbung. In "Medien und Informatik" müssen wir die Kinder für solche Zusammenhänge sensibilisieren. Was, wenn wir es trotzdem tun? Wo ist das die Vorbildwirkung der Schule?

Will eine Schule die Schuldaten in eigener Hoheit verwalten, so kommen dafür auch Open-Source-Lösungen in Frage. Univention bietet mit «UCS@school» eineIT-Umgebung an, die vom Schulsekretariat bis zu Lernanwendungen im Unterricht alle Funktionen abdeckt, aber wesentlich komplexer ist, als Educanet. Univention hat seit 2016 einen Rahmenvertrag mit educa.ch.Die Berner Stadtschulen verfolgen eine konsequente Open-Source-Strategie. Dabei setzen sie auf «base4kids2». Dieses umfassende Schulinformatik-Projekt basiert auf Open-Source-Anwendungen, die ausnahmslos auf stadteigenen Servern laufen. So behält die Schule Bern die Oberhoheit über ihre Daten.

Welches System der Nachfolger von Educanet, also quasi Educanet3 wird, ist noch nicht klar. Es ist jedoch zu befürchten, dass sich viele Schulen einem ausländischen Anbieter andienen und dabei didaktische und Sicherheitsaspekte hinten anstehen müssen. Eigene Lösungen mit quelloffener Software (open source) sind eine gute Alternative. Mit Installation und Wartung kann auch eine lokale Informatikfirma beauftragt werden.

Montag, 1. April 2019

Was Eisbären mit Schuleschwänzern zu tun haben

Letzte Woche habe ich auf eine Unterrichtsreihe und weiteres Material zum Klimawandel hingewiesen. Immer mehr Kinder machen sich ernsthaft und berechtigerweise Sorgen über den Klimawandel und die Untätigkeit vieler Erwachsenen. Hier kommt eine zweite Sammlung. Vielleicht schwänzen unsere Kinder am 6. April (internationale Klimademos) nicht die Schule, wenn sie merken, dass wir sie mit ihren Sorgen und Ängsten ernst nehmen.

Ich stelle aus solchen Materialien jeweils ganz viele kleine und grossen Posten zusammen, die dann eine Werkstatt oder eine Lernen-an-Stationen-Serie bilden. Dabei gibt es Pflichtposten, Wahlpflichtposten und Kürposten auf freiwilliger Basis. Die Bezeichnung ist jedoch individuell auf das Kind zugemünzt und deshalb auf seinem Arbeitspass vermerkt. Wichtig ist nur, dass alle Posten dann neu (meist von Hand mit Farbe) neu durchgehend numeriert werden.

Klimawandel - Arbeitsheft für Schüler





Der Klimawandel bringt auch die Eisbären zum Schwitzen. Noch nie gab es in der Arktis so wenig Eis wie heute. Als Folge davon werden die Jagdgründe der Eisbären immer kleiner, denn nur auf dem Eis finden sie ausreichend Nahrung. Wissenschaftler befürchten, dass die Eisbären in der Zukunft vom Aussterben bedroht sind.

In dem Arbeitsheft für die Grundschule begleitet eine Eisbärenfamilie die Schülern bei ihrer Spurensuche rund um Klima und Klimawandel. Wie entsteht Klima? Was sind die Folgen des Klimawandels? Wie kann eine klimafreundliche Schule aussehen? Mit Textaufgaben und kleineren Versuchen wird dieses komplexe Thema ganz einfach verständlich gemacht.


Diese Unterrichtseinheit ist vom deutschen Amt für Natur- und Umweltschutz. 



Ausserdem bin ich auf ein Bilderbuch für Kinder und Jugendliche (ab 8 Jahren) des deutschten Umweltbundesamtes gestossen. Es ist zwar vergriffen, kann jedoch weiterhin heruntergeladen und selber gedruckt werden:

Pia, Alex und das Klimaprojekt : Eine abenteuerliche Entdeckungsreise

Alex saß träumend da und malte Strichmännchen mit Schwertern auf den Rand seines Heftes. Die Klasse hatte gerade Deutschunterricht bei Frau Schneider. Während Frau Schneider an der Tafel die verschiedenen Zeitformen des Verbs erklärte, dachte Alex an die letzte Klassenarbeit in Mathematik. Er hatte nicht einen einzigen Fehler! Mathe machte ihm besonders viel Spaß. Das konnte man auch deutlich an seinen Heften erkennen.

Donnerstag, 28. März 2019

Von der Klimademo in den Unterricht

Grössere Kinder und Jugendliche gehen auf die Strasse für das Klima. Das bekommen auch die jüngeren Kinder mit. Betreffen tut es uns ja alle. Hier eine erste Über sicht an Materialien für den Unterricht mit Primar- oder Grundschülern:

 Eine Unterrichtsreihe der Freien Universität Berlin mit schön gestalteten Arbeitsblättern für die Grundschule und 5./6. Klasse (respektive die 6jährige Primarschule):

Arbeitsblätter zum Klimawandel

Einige Arbeitsblätter auf einem Blick

Rückgang der Gletscher Schmelzen der Polkappen Anstieg der Meeresspiegel

Farbe und Temperatur  Marktstand mit Gemüse und Obst im WinterErderwärmung und Artenvielfalt
























Auch das Österreichische Ökologische Institut bietet einige Arbeitsblätter an - vielleicht zur Ergänzung:

Arbeitsblätter Klimawandel


Der Bau von Treibhaus-Modellen (pdf-Datei, 59 Kb)
Brainstorming (pdf-Datei, 58 Kb)

Montag, 18. März 2019

Rhytmisch sprechen im Fremdsprachenunterricht

Illustration als Zitat aus dem besprochenen
Buch (Lehrmittelverlag Zürich)

Wer kennt sie nicht, die kleinen Sprüchlein, die wir als kleine Kinder zu Hause oder später im Kindergarten gelernt haben und dann einfach so aus Spass gefühlte tausend Mal aufgesagt haben oder die Grossmutter gebeten nochmal und nochmal uns vorzusagen.

Auch im Fremdsprachenunterricht lassen sich solche kleine Verse einbauen, denn das rhymisierte Sprechen hilft dort genau so gut wie uns in unserer Kindheit beim verinnerlichen von Sprachstrukturen - oft verbunden mit einem kleinen Witz. Das kommt auch im Deutschunterricht gut an, wenn die Verslein altersgemäss sind.

In der Deutschschweiz wird nun gerade ein neues Französischbuch eingeführt. Die französischen Laute kommen dort sehr kompakt vor: zwei, drei oder gar vier auf ein Mal. Wem (oder wessen Schüler) diese Ladung etwas zu geballt ist, der greift unter Umständen gerne auf die im alten Buch "Envol" eingeführten Gedichtlein mit den hilfreichen Illustrationen zurück. Einerseits sind sie meistens lustig und zweitens geht es in ihnen schwerpunktmässig jeweils um einen Laut.

son Dis donc! 5 Envol 5/6
ch – z / ou – u  
unité 1
unité 7 – x / unité 3 – unité 11  
ch – j  
unité 2
unité 15 / unité 9
on
unité 3
unité 10
ABC...Z
unité 4
x
an – in – on  
unité 5
unité 5 – unité 14 – unité 10
oi
unité 6
unité 1
Diese kleine Tabelle hilft zur Orientierung. So kann man sie lesen:
  • Der Laut "on" wird in Dis Donc im Kapitel 3 eingeführt. Entsprechend findet man dort einen Merkvers. Im Buch Envol gibt es das passende Pendent in Kapitel 10.
  • Die Laute "ch", "z", "ou" und "u" werden in Dis Donc im Kapitel 1 eingeführt. Zu "ch" gibt es einen Vers in Envol, Kapitel 7; zu "z" gibt es nichts (x) Vergleichbares in Envol; zu "ou" in Unitéé 3 und zu "u" findet man etwas in Kapitel 11.
Das finden meine Fünftklässler lustig:

Douze souris rouges
Douze souris rouges
Courent sous la douche
Jouent à faire des trous
Plouf! Dans la soupe!

Illustration als Zitat aus dem besprochenen
Buch (Lehrmittelverlag Zürich)
Und das haben sie gerade vor den Winterferien - je nach Können - vorgetragen oder vorgelesen:

Au mois de janvier
Au mois de janvier,
dans un restaurant français,
ma grand-mère gourmande
et ma tante Armande
mangent une orange
sans un franc.
Quelle chance!

Ausserdem findet man in Envol Verse zu den folgenden Lauten: qu (2), ai (4), au (6), é (8), eu (12), è (13), v/f (16), é/è/ê/ai (17).

Viele Französischübungen für das erste Lernjahr finden sich hier und hier.

Montag, 11. März 2019

In fünf Schritten zum binnendifferenzierten Unterricht

Ich habe bereits mehrmals über das Churermodell berichtet. Es ist weit weniger radikal, wie etwa offener Unterricht nach Freinet, Montessori oder anderen Reformpädagogen, aber wohl gerade deshalb verbreitet es sich so schnell. Wer einen (nächsten) Schritt in kindsorientiertem Unterricht wagen will, schafft das in fünf einfachen Schritten.
  1. Wer ins Churermodell starten will, muss das Schulzimmer umstellen. Auf www.churermodell.ch finden sich einige Hinweise dazu.
  2. Die Inputs kurz halten, um Lernzeit für die Schüler und Zeit für die Lernbegleitung und-beratung für die Lehrperson zu gewinnen.
  3. Den bestehenden Unterricht – soweit es geht – in die neue Struktur integrieren.
  4. Erfahrungen mit differenzierenden Lernangeboten machen. Gut überlegen, was mit den Ergebnissen der Lernaufgaben geschieht. Selbstkontrollmöglichkeiten einbauen.
  5. Schritt für Schritt machen und zu sich selbst Sorge tragen. Wird die Situation unübersichtlich, Komplexität für sich und die Schüler reduzieren.

Montag, 4. März 2019

Redensarten und ihre Bedeutung

Was soll ich über Redensarten schreiben? Es gibt sie und wer aus einer sprachbewussten Familie kommt oder viel liest, dem begegnen sie regelmässig und der versteht sie. Die anderen lernen sie in der Schule. In unserem Sprachbüchlein "Linda-Klasse" kommen Redensarten wiederholt vor. Ein Schüler hat dazu eine App passend zu Band 2 erstellt.



Und weil üben am PC manchen Kindern mehr Spass macht, habe ich auch die Redensarten aus Band 6 erfasst, da meine jetzigen Kinder nicht so Computer-affin sind.

Redensarten sind natürlich so universell, dass sie an kein Sprachbuch gebunden sind. So finden diese beiden Übungen vielleicht noch ein paar Benutzer mehr...



Und wer die beiden Apps unabhängig vom Blog nutzen will: https://www.learningapps.org

Montag, 18. Februar 2019

Weshalb Binnendifferenzierung zwingend ist

In meinem Schulzimmer gibt es ganz ganz wenige "Lektionen" im klassischen Sinn. Natürlich singen wir gemeinsam... Dieser ganz kurze Film zeigt eindrücklich, weshalb Binnendifferenzierung in allen Klassen zwingend nötig ist: in schwachen Klassen ebenso, wie in leistungsstarken Klassen.

Montag, 4. Februar 2019

Die Schulreform, die aus den Bergen kommt

Wie kann der Unterricht so angepasst werden, dass er den Bedürfnissen der Kinder entspricht? Diese Frage beschäftigt uns Lehrer wohl das ganze Berufsleben lang. In Chur, einer kleinen Stadt an der jahrtausende alten Kreuzung der Alpenübergänge zwischen Nord und Süd, Ost und West, ging man die Sache unspektakulär und trotzdem revolutionär an: Nicht der pädagogische Ansatz wurde geändert, sondern der Raum, das Schulzimmer. Daraufhin begann sich er Unterricht fast von selbst zu verändern.



Unterstützt wird dies durch 10 Schritte, die dem Lehrer helfen, seinen Unterricht in Richtung Binnendifferenzierung zu verändern. In der Zwischenzeit ist das unter dem Namen Churermodell bekannt und verbreitet sich über das ganze Land.

Das Bestechende am Churermodell sei, dass es die Basis für viele wesentliche Entwicklungen der heutigen Schule lege, sagt Professor Peter Lienhard von der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich. Unter den wesentlichen Entwicklungen versteht er individualisierte Lernförderung, inklusive Schulungsform und integrative Begabungs- und Begabtenförderung.

Eine eigene Seite im Internet enthält nähere Informationen zum Churermodell.

Montag, 28. Januar 2019

Was ist richtiger Informatikunterricht?

Was ist nun aber "richtiger" Informatikunterricht an der Volksschule, wenn nicht die beiden häufigsten Programme bedienen zu können?
  • Ist es programmieren? 
  • Ist es Wissen, wie man eine Suchmaschine bedient (genau, nicht nur Google)?
Vor einiger Zeit viel mir ein Interview mit Juraj Hromkovič in einer grossen Tageszeitung in die Hände. Er ist Spezialist für Vermittlung von Basiswissen in Informatik an der ETH und sieht die Situation kritisch: Es würden lediglich die Betriebsanleitungen von Soft- und Hardware vermittelt, nicht aber das Grundwissen zum Steuern und Entwickeln von Informationstechnologie. «Das ist so wie der Unterschied zwischen Autofahren und Maschinenbau», sagt Hromkovič. «Wir sollten aber Gestalter und nicht Konsumenten erziehen.»

Letztlich gehe es darum, dass die Kinder eine einfache Sprache fänden, mit der sie dem Computer mitteilen könnten, was dieser tun müsse. Man könne dafür etwa eine programmierbare Spielzeugschildkröte verwenden. Die Kinder müssten dieser Befehle geben wie «Gehe vorwärts!». Die Leistungen der Schüler liessen sich gut überprüfen, meint er. «Wenn man sich die Schule der Zukunft so vorstellt, dass jedes Kind ein Tablett bekommt, liegt man falsch», sagt Hromkovič, «denn das führt nur zu Konzentrationsschwächen und ist ziemlich gefährlich.» Viel wichtiger sei es, die Kreativität und die Selbständigkeit der Schüler zu fördern.

Er findet, es werde zu viel Geld und Energie in die Wahl und Anschaffung des richtigen Tabletts gesteckt. Viel wichtiger wäre es ihm, wenn sich die Schulen darum kümmern würden, wofür sie diese Geräte eigentlich brauchten – und wie sie den Kindern Programmieren beibringen könnten. Das hält er für eine Fähigkeit, die künftig unverzichtbar sei.

Hromkovič Befürchtung: dass Kinder am Ende der Schulzeit zwar wissen, wie sie ein Tablett und eine App bedienen müssen, von Informatik und der Technik dahinter trotzdem keine Ahnung haben. Für einen guten Infor­matikunterricht brauche es aber nicht für jedes Kind ein iPad, sagt er. «Ein Heft, ein Stift und der Zugang zu einem Computerzimmer pro Schule würden genügen.» Die Investitionen könnten so auch geringer gehalten werden. Aus seiner Erfahrung mit Projekten mit rund 13 000 Schulkindern hat er ein Lehrmittel für den Informatikunterricht geschrieben. In der Primarschule (bis 6. Klasse) lassen sich über 50% davon ohne Computer lösen und auch an der Sekundarschule (ab 7. Klasse) brauchen die Kinder nur für zwei Drittel des Unterrichts einen Rechner.

Dem Informatikprofessor bereitet auch Sorge, dass die Lehrer an der Pädagogischen Hochschule Zürich für das neue Fach «Medien und Informatik» zurzeit nicht von studierten Informatikern ausgebildet werden. Es werde so eine Art Halbwissen an Unwissende weitergegeben. Rahel Tschopp, Leiterin des zuständigen Bereichs der PHZH, bestätigte diesen Mangel.

Montag, 21. Januar 2019

Informatik mit grossem Fragezeichen

Ich setzte schon seit längerer Zeit Fragezeichen hinter das, was an manchen Schulen unter dem Namen "Informatik" angeboten wurde. Meiner Meinung nach hat die Bedienung einiger ausgewählter kommerzieller Produkte, wie z.B. Microsoft Word oder Microsoft Excel reichlich wenig mit Informatik zu tun. Abgesehen davon, dass sich diese Software bis unsere Schulkinder ins Berufsleben einsteigen sich garantiert wesentlich verändert hat. Ausserdem sollte meiner Meinung nach, wenn schon Produkteschulung gemacht wird, diese neutral sein; also Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation und nicht Word oder Excel. Der Unterschied ist eklatant. In der Fahrschule lernten wir ja auch Auto fahren und nicht VW fahren...

In der Praxis muss man zwingend der Empfehlung der Schweizerischen Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen (SFIB) folgen und wo immer möglich quelloffene Programme verwenden. Der Grund dazu ist ein einfacher. Kinder, welche an Arbeiten der Schule zu Hause weiterarbeiten wollen oder müssen, brauchen zu Hause die gleiche Software. Verwendet die Schule ein kommerzielles Produkt, werden die Eltern de facto gezwungen, zu Hause auf die gleiche Version aufzurüsten - oder sie installieren eine Raubkopie. Bei freier Software, darf die entsprechende Version einfach installiert werden.  LibreOffice statt Microsoft Office, Gimp statt Photoshop, etc. Firefox, Vivaldi oder Chromium statt Chrome oder Edge. Und wenn wir schon bei den Browsern sind: Startpage, Metager oder Qwant statt Google oder Bing. Weil sonst sind wir nicht glaubwürdig, wenn das Thema der Datenspionage auf den Stundenplan steht.

Aber was ist nun "richtiger" Informatikunterricht an der Volksschule, wenn nicht die beiden häufigsten Programme bedienen können? Ist es programmieren? Ist es Wissen, wie man eine Suchmaschine bedient (genau, nicht nur Google)? Darauf werde ich am nächsten Montag etwas ausführlicher eingehen.

siehe auch gutes Beispiel der Schule in O...

Montag, 14. Januar 2019

Von gebratenen Kartoffelstängelchen und Nervosität vor dem Auftritt

Was bedeutet nachäffen und was ist Lampenfieber? Überall kommen Fremdwörter und seltene Ausdrücke vor. Deshalb ist es auch immer wieder wichtig, Wortschatzarbeit mit den Kindern zu machen. Auch die folgende Übung passt zu einem Kapitel aus dem Taschenbuch Die Linda-Klasse entdeckt die erste Liebe (5. Klasse), kann aber völlig unabhängig davon benutzt werden.


Amüsieren Sie sich an den im Fett gebratenen Kartoffelstängelchen...

Montag, 7. Januar 2019

Fremdwörter und Wortschatzarbeit

Was ist ein Gentleman, was ein Nebenbuhler? Überall kommen Fremdwörter und seltene Ausdrücke vor. Deshalb ist es auch immer wieder wichtig, Wortschatzarbeit mit den Kindern zu machen. Die folgende Übung passt zu einem Kapitel aus dem Taschenbuch Die Linda-Klasse entdeckt die erste Liebe (5. Klasse), kann aber völlig unabhängig davon benutzt werden.