Montag, 30. September 2019

Reales Spielen mit einer App fördern?

Kinder lernen durchs Spiel. Doch immer mehr gelangen sie in den Sog elektronischer Medien. Die Eidgenössisch Technische Hochschule (ETH) in Zürich will hier mit sogenannter Augmented Creativity (wie heisst das auf deutsch?) Gegensteuer geben, indem im Game Technology Centre kreative und spielerische Aktivitäten mit Ergänzungsrealität (englisch: Augmented Reality AR) ergänzt werden. Erstaunlich und unglaublich, aber wahr, was heutige Technologie bereits kann! Im Filmausschnitt stellt Bob Summer diese erweiterte Kreativität (auf englisch) vor:



Die vorgestellten Funktionen sind Bestandteil einer Vorzeige-App, mit welcher die ETH Einblick in Ihr Arbeiten gibt.
  • Mit dem AR-Malbuchmodul können Figur mit normalem Papier und Stiften ausgemalt und die Farben dann auf eine auf dem Bildschirm angezeigte 3D-Figuren übertragen werden.
  • Mit dem AR Band Modul können Musikinstrumente und Musikstile in AR spielerisch kombiniert werden, um eigene Arrangements eines Songs zu erstellen. 
  • Schließlich zeigt das Modul AR Museum, wie die AR-Technologie die Interaktivität eines Museumserlebnisses verbessern kann. Durch AR kann mit Gemälden interagiert, Farben und Formen verändert und so ein eigenes Meisterwerk geschaffen werden!

Ob wir das bei uns im Unterricht einbauen wollen, ist eine berechtigte Frage. Sich mit neusten Entwicklungen auseinandersetzen eine andre. Bevor die App genutzt werden kann, muss man das PDF Augmented Creativity herunterladen und drucken.

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