Montag, 15. Oktober 2018

Die Abschaffung der Kindheit

Noch einmal Dr. Michael Winterhoff. diesmal ein bisschen länger. Da gerade Herbstferien sind, kann man sich ja auch einmal ein Buch anhören: Warum unsere Kinder Tyrannen werden. Oder: Die Abschaffung der Kindheit.



Das Buch kann man auch zum Lesen bestellen.


Weiterführende Literatur

Montag, 8. Oktober 2018

Mobiltelefone haben in der Schule nichts zu suchen

Wikimedia/Gütersloher Verlagshaus
Dr. Michael Winterhoff, Facharzt für Kinder- und Jugend-psychiatrie in Bonn, (siehe Beitrag von vorletzter Woche) sprach nicht nur in unserer Schulgemeinde, sondern vor kurzem auch bei ORF Radio Vorarlberg explizit über Schulen.

Winterhoff beklagt einige Tendenzen der letzten Jahre:
  • Abschaffung von Hausaufgaben, 
  • Abschaffung der Schreibschrift (Schnüerlischrift)
  • Verzicht auf notwendige Übungen.
Winterhoff sieht auch das Mobiltelefon als einen enormen Störfaktor an der Schule. Wenn Kinder in den Pausen in ihre Telefonwelt abtauchen, sei dies hochgefährlich. Die Natels seien auch deshalb hochgefährlich, weil sie das Säuglingsalter simulierten: „Ich kann jederzeit alles haben, in einer hohen Geschwindigkeit - alles außer Essen und Trinken." Mobiltelefone förderten die Regression. Deshalb müsse an den Schulen ein Bewusstsein geschaffen werden, wie gefährlich diese Geräte sind. Winterhoff sagt: „Sie machen die Menschen aggressiv, beunruhigen sie und wühlen sie auf."

Die Schüler würden dadurch auch nicht mehr am realen Leben teilnehmen. Damit würde das, was das Gehirn brauche, fehlen: nämlich die Reaktion der anderen Menschen, das Außen der Welt. In weiterer Folge zeigten immer mehr Heranwachsende Symptome, die einer allgemeinen Beziehungsunfähigkeit ähneln. „Sie weisen Defizite in grundlegenden sozialen Kompetenzen auf und scheitern immer häufiger an der Integration zunächst in den schulischen Klassenverband, später in das Arbeitsleben", so der Befund von Winterhoff.

In der knapp einstündigen Sendung von Radio Vorarlberg stellt der Kinder- und Jugendpsychiater die Jahre 1990 und 2017 einander gegenüber. 1990 hatte die Welt demnach noch Auszeiten für uns bereit. Nach der Arbeit war Schluss. Heute gebe es kein Maß mehr. Alle hätten plötzlich Laptops, Handys und Smartphones: alle Familienmitglieder würden in ihre Geräte reinrutschen und die Umwelt werde gar nicht mehr registriert.

Weiterführende Literatur

Montag, 1. Oktober 2018

Lutz Jäncke über das Abenteuer Hirnforschung

Wenn Wissenschafter im tätigen Hirn den Spuren unseres Denken und Fühlens nachgehen, dann ist ihnen unser Interesse gewiss. Zu gerne möchten wir wissen, wie die 100 Milliarden Zellen unseres Gehirn unser Lernen, Erinnern und Vergessen, unser Fühlen und Verhalten steuern. Lutz Jäncke, Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich, forscht als einer der führenden Experten seines Fachs seit Jahren an der Entschlüsselung unseres Gehirns.




Mit ihm unterhalten sich NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann und Marco Färber darüber, wie das Lernen unser Hirn verändert und weshalb lebenslanges Lernen wichtig ist, was es mit der linken und der rechten Hirnhälfte und den Unterschieden von Mann und Frau auf sich hat, und welche Hoffnungen wir in die Hirnforschung setzen dürfen und welche nicht.

siehe auch: Vortrag "Das Hirn kann mehr als wir denken"

Montag, 16. Juli 2018

Das Hirn kann mehr als wir denken

Spannender Vortrag von Prof. Dr. Lutz Jäncke, wie unser Hirn aufgebaut wird und wie es funktioniert.

Montag, 9. Juli 2018

Magisches Ei für Handarbeit und Geometrie

In meinem Tangram liegen zwei Vorlagen. Die zweite ist offenbar nicht von einem Tangram: Alles Vögel, einige Teile sind abgerundet.. Nach einigem Suchen fand ich heraus: Das ist ein magisches Ei oder ein Ei des Columbus. Man kann es gut selber herstellen. Die Anleitung ist zwar auf italienisch, wer von Geometrie jedoch eine Ahnung hat, dem reicht das absolut.

Was man damit alles tun kann
500 Vogelvorlagen

Montag, 2. Juli 2018

Tangram im Unterricht

Das Tangram besteht aus sieben Plättchen in einfachen geometrischen Formen. Die Plättchen entstehen durch das „Zerschneiden“ eines Quadrates in zwei große Dreiecke, ein mittelgroßes Dreieck, zwei kleine Dreiecke, ein Quadrat und ein Parallelogramm.

Aus diesen Plättchen können zahllose Formen gelegt werden, die dann schattenrissartig Tiere, Schiffe oder andere Gestalten zeigen. Üblicherweise müssen dazu alle Teile verwendet werden, wobei sie nicht übereinandergelegt werden dürfen.

Meine Buben sind im Moment völlig vom Tangram begeistert. Nun wollen wir selber ein Tangram zusägen, die Kanten schleifen und das Sperrholz einfärben.Passende Aufgaben gibt es viele. Für Geometrie, knobeln, Konzentrationstraining.

Mathematische Basteleien
Viele einfachere Vorlagen
Förderung mathematischer Kompetenzen mit Tangram

Donnerstag, 21. Juni 2018

Blog schreiben im Fremdsprachenunterricht

Im neuen Französischlehrmittel DisDonc lösen die Kinder am Ende jedes Kapitels eine Aufgabe. Sie erstellen ein Plakat oder im dritten Kapitel schreiben sie einen Blogeintrag. Die folgenden beiden Einträge sind von meinen beiden Fünftklässlern. Sie besuchen eine separierende Sonderschule und im Französischunterricht passen wir das Programm, inbesondere das Tempo und die Tiefe individuell an.

Der erste Schüler hat entdeckt, dass er die Beispiele aus dem Schulbuch übernehmen kann, wenn er sie inhaltlich anpasst. Eine clevere Strategie.

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mes hobbis ce sont la pêche et ramer . je suis fan de Pirates et de Bâteaux.
Rapa06, 5e classe

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Je suis fan de chats, et mon hobby, c`est la console, Dragon ball, et lire des livres 😊😊😊