Montag, 13. April 2020

Selbstkorrektur im Fernunterricht

Wie korrigiere ich die Aufgaben meiner Kinder, welche sie zu Hause lösen? Manchmal lasse ich mir die Aufgaben vor der Webkamera zeigen. Dabei sehe ich vor allem, ob die Aufgabe gelöst ist. Dann gebe ich den Kindern am Folgetag die Lösungen bekannt und bitte sie, selber zu korrigieren. Sie schreiben mir dann, wieviele Aufgaben richtig waren.

Es gibt aber auch ganz viele Aufgabentypen, welche für Selbstkorrektur vorgesehen sind. Eine ganze Menge davon habe ich auf einer Unterseite dieses Blogs zusamengestellt. Im Artikel Nie mehr korrigieren! (das gilt natürlich auch für Präsenzunterricht, nicht nur Fernunterricht), steht mehr.

Was sich lohnt, sind entsprechende Geräte, die man einfach mit Aufgaben befüllen kann. Ich denke dabei an den guten alten Profax. Oder an den Logico oder an das LÜK. Oft haben wir solche Geräte in der Schule. Übungen sind schnell selber erstellt oder man findet sie z.B. bei Frau Wegerer.

Wie machen wir das nun, wenn die Kinder zu Hause sind? Eigentlich ganz einfach: Im Fernunterricht sollte es ja auch Zeichnen, Werken, Handarbeit, etc. geben. Weshalb nicht den Kinder einen entsprechenden Auftrag erteilen: Baue ein ... Und schon hat jeder sein persönliches LÜK, seinen privaten Logico. (Und wenn der eine oder andere Vater mithilft, soll das unser Schaden nicht sein.)

Für das Material sehe ich zwei Möglichkeiten:
  • In unserem Dorf wurde Material vor dem Schulhaus in Mäppchen ausgelegt und die Kinder konnten es an einem Nachmittag zwischen ein und fünf Uhr abholen.
  • In einer anderen Gemeinde betätigten sich Kollegen als Velokuriere und legten Material ins Ablagefach des Briefkastens (Milchkasten).

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